Begleite den Narren auf der Heldenreise durch die Welt der Trümpfe!
Hier beginnt seine Geschichte.
0 DER NARR
Prolog.
Es war einmal ein fröhlicher Narr, der lebte ganz weit weg im fernen Wunderland am Hof des Ehrenwerten Kleinen Königs. Er stand jeden Morgen mit der Sonne auf und legte sich jeden Abend, wenn es dunkel wurde, zufrieden in sein weiches Bett und schlief. Die meiste Zeit des Tages verbrachte er mit seinen bunten Bällen. Wenn sie durch die Luft sausten, bewunderte er ihre schönen Farben. Und wenn er sie auffing, freute er sich über ihre runde Form in seinen Händen. Manchmal steckte er die Bälle auch in seine großen Hosentaschen und tanzte für den König und sein Gefolge. Dann freute er sich über die lächelnden Gesichter seiner Zuschauer und über das helle Klingeln, das die Glöckchen an seiner Kleidung mit jeder Bewegung von sich gaben.
Hier geht’s zur Hörbuch-Episode, in der du auch die Zeichnung der Karte in Adobe Fresco sehen kannst.
Bei schönem Wetter, wenn die Sonne warm vom Himmel schien, saß der Narr manchmal draußen vor dem Burgtor im Gras und sah den Blumen und den Bäumen zu, die sich sanft im Wind bewegten. Wie schön sie doch waren. Wenn der Winter kam und die Blumen verschwanden, wurde er draußen ein bisschen traurig. Dann saß er stattdessen drinnen am warmen Feuer in der Halle des Ehrenwerten Kleinen Königs und hörte den Geschichten zu, die sich die Menschen erzählten. Manchmal kamen Reisende in seltsamen Gewändern in die Halle und manchmal sprach sogar jemand mit ihm oder berührte seine Mütze, sodass die Glöckchen klingelten.
Eines Tages in einem langen Winter sah er ein Mädchen am Ende der Bank in der Halle. Es sah nicht fröhlich aus und aus seinen Augen tropfte Wasser.
»Was ist los mit dir?«, fragte der Narr.
»Ich kann das nicht«, antwortete das Mädchen und runzelte die Stirn. Der Narr schüttelte klingelnd seinen Kopf. »Was?«, fragte er.
»Na, dieses Problem. Hier. Ich kann es nicht lösen.«
Der Narr schaute auf das Papier, das vor dem Mädchen auf dem Tisch lag. Es war mit seltsamen Zeichen und Linien und Mustern gefüllt. »Aber warum bist du denn so traurig? Das sieht doch schön aus!«, sagte er.
»Du verstehst es nicht. Du bist nur ein Narr. Das hier ist wichtig. Es ist Kunst. Es ist Wissenschaft. Aber ich bin zu dumm. Es bräuchte einen Zauberer, um dieses Meisterwerk zu vollenden!«
Mit diesen Worten sprang das Mädchen auf und stürmte aus der Halle. Der Narr schaute ihr lange nach. Als es dunkel wurde, ging er zu Bett und am nächsten Morgen stand er auf und verbrachte den Tag mit Jonglieren.
Der Winter verging und im Frühling kamen die Blumen zurück. Das Mädchen blieb fort. Der Narr kannte nicht einmal ihren Namen. Nur ein Wort hatte er sich gemerkt und murmelte es manchmal leise vor sich hin, während die Bälle lustig flogen: Zauberer.
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Ich häng mich da gerade nicht rein und lass ihn einfach machen …
Ja, natürlich ist es eine Liebesgeschichte. 😉 Aber noch so viel mehr!
Bist du schon gespannt, wie’s weitergeht? In seinem nächsten Kapitel trifft der Narr den Magier …



